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Wie kann ich jetzt schon für später vorsorgen?

Eine optimale Vorsorge besteht aus zwei, gegebenenfalls drei Dokumenten:

  • einer Vorsorgevollmacht und/oder einer Patientenverfügung

    und gegebenenfalls ergänzend:
  • einer Betreuungsverfügung


In der Vorsorgevollmacht benennen Sie einen oder mehrere Bevollmächtigte, welche im Fall, dass Sie sich selbst nicht mehr äußern können, Ihre Angelegenheiten in Ihrem Sinne regeln. Zusätzlich können sich Ihre Bevollmächtigten auch dafür einsetzen, Ihre Patientenverfügung durchzusetzen. Falls die Krankheitssituation nicht oder nicht konkret genug in Ihrer Patientenverfügung erfasst ist, kann der Bevollmächtigte maßgeblich zur Ermittlung Ihres Willens beitragen. Achten Sie vor allem bei mehreren Bevollmächtigten darauf, deren Verhältnis untereinander festzulegen und konkrete Befugnisse zu definieren.


Die Patientenverfügung richten Sie an den behandelnden Arzt. Sie legen für den Fall eigener Entscheidungsunfähigkeit bindend Behandlungswünsche für eventuell zukünftig auftretende konkrete Krankheitszustände fest.

In der Betreuungsverfügung schlagen Sie für den Fall einer notwendigen gesetzlichen Betreuung eine Person Ihres Vertrauens – und gegebenenfalls Ersatzpersonen – vor, die vom Betreuungssrichter als Ihr gesetzlicher Betreuer bestellt werden soll. Der Betreuungssrichter muss sich in der Regel an diese Vorschläge halten. Für die Bereiche, für die eine Vollmacht vorliegt, wird in der Regel kein Betreuer bestellt.

 

Gerne beraten wir Sie auch über die Unterschiede der hier genannten Verfügungen.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit unserer Ansprechpartnerin Frau Gildermann.