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Kleiderkammer Landstuhl

Seniorin trägt lächelnd einen Stapel Kleidung
Foto: A. Zelck / DRK

Adresse

DRK Kleiderkammer Landstuhl

Am Feuerwehrturm 6 (Eingang Bahnstraße)

66849 Landstuhl

Ansprechpartnerin:

Frau Ernst

Tel. 06371/9215-0

Fax 06371/9215-20

E-Mail

kleiderkammer@kv-kl-land.drk.de   

Öffungszeiten

Montag - Donnerstag (durchgehend)

9:00 - 14:30 Uhr

Freitag geschlossen 

Kleiderspende - einfach Helfen

DRK Kleiderkammer im Kreisverband Kaiserslautern-Land e.V.

Das Rote Kreuz im Kreisverband Kaiserslautern-Land e. V. sammelt gebrauchte Kleidung und Textilien, um diese gegen eine geringe Schutzgebühr weiterzugeben. Die Sachen können in den DRK-Kleidercontainern und den DRK-Kleiderkammern abgegeben werden. 

Der Erlös aus den Altkleider-Spenden hilft dem DRK dabei, anderen zu helfen. Aus dem Überschuss an Kleidung, den wir an Verwertungsfirmen verkaufen, erzielen wir Erlöse. Diese kommen den sozialen Projekten des DRK Kreisverbandes Kaiserslautern-Land zugute: Katastrophenschutz, der ehrenamtlichen Arbeit und vielen sozialen Projekten.

Kontakt E-mail: kleiderkammer@kv-kl-land.drk.de oder Telefon: 06371/9215-0

Was bekommt man in den Kleiderkammern?

  • Guterhaltene Kleider, Hosen, Jacken und Mäntel
  • Guterhaltene Schuhe und Stiefel für den Sommer/Winter
  • Wäsche, Bettzeug und Decken

Alle können die Kleiderkammer gegen eine Schutzgebühr (von 60 Cent bis zu 6 Euro) nutzen. Für Bedürftige mit Nachweis ist die Kleiderkammer kostenlos:

  • Sozialhilfeempfänger
  • Nichtsesshafte
  • Asylanten
  • Menschen in akuten Notlagen

Was passiert mit den Kleiderspenden?

Nach Erfahrung sind 55 Prozent der Altkleider noch tragbar und als Secondhandware zu nutzen. Rund 35 Prozent werden zu Dämmstoffen und Füllmaterialien weiterverarbeitet, 10 Prozent sind Abfall.

Werden die Kleider nicht in den Kleiderkammern verkauft, exportiert der größte Verwertungspartner des Roten Kreuzes (Stand: Oktober 2012) rund 40 Prozent der Kleidung nach Afrika, jeweils rund 10 Prozent nach Osteuropa und Asien und mit einem niedrigem Prozentanteil auch nach Westeuropa, Naher Osten und Amerika.

Wir haben uns selbst die Frage gestellt, ob diese Exporte vertretbar sind - und haben seriöse Gutachten und Studien dazu ausgewertet: Dass es in Afrika kaum eigene Textilproduktion gibt, ist vor allem auf die problematischen Produktionsbedingungen (häufiger Stromausfall, unregelmäßige Wasserversorgung, fehlende Ersatzteile) und auf die Streichung von Subventionen an die Textilbetriebe ab Anfang der 80er Jahre zurückzuführen.

Die Altkleider-Exporte nach Afrika und die Weiterverarbeitung von gebrauchten Kleidern führte dazu, dass andere Arbeitsplätze entstanden sind. Eine große Anzahl von Menschen lebt mittlerweile vom Handel oder dem Umarbeiten dieser Kleidung.